About me

I will praise You, Lord my God, with all my heart;
I will glorify Your name forever.

Psalm 86,12

Über Mich

1980 in England geboren, wuchs ich in der Schweiz in einer musikalischen Familie mit fünf Geschwistern auf. Mit 16 Jahren ging ich für zwei Jahre nach England, um dort das Gymnasium zu absolvieren – dort lernte ich die Englische Sprache nicht nur kennen, sondern auch lieben. Sie ist mir so nahe, dass ich mit Vorliebe auf Englisch Tagebuch schreibe, mit Gott rede und am liebsten auf Englisch improvisiere beim Singen.

So entschied ich mich, Englisch im Hauptfach zu studieren, mit dem Schwerpunkt auf Sprache und Übersetzung. Meine Liebe zur Sprache allgemein zeigt sich bis jetzt vor allem in meinen Songtexten – ich liebe es, mit Sprache zu spielen und auch mal etwas auszutüfteln. Das Verblüffende für mich ist dabei, dass die besten Bilder und Reime beim spontanen Improvisieren am Klavier entstehen!

Längerfristig möchte ich aber auch andere Texte verfassen, welche Menschen Inhalte nahelegen, die mich persönlich bereichern und weiterbringen. Blogs zu Lieblingsthemen und -Büchern werden wohl den Anfang machen, allerdings kann ich mir gut vorstellen, auch mal ein Buch zu übersetzen oder selber eins zu schreiben. =)

About Me

Born in England in 1980 I grew up in Switzerland in a musical family with five siblings. At the age of 16 I moved to England for two years in order to do the International Baccalaureate near Cambridge – where I didn’t just learn to master the English language but also learned to love it. So it is only natural that I love to write my diary in English, talk to God, and improvise in English while singing.

As English had become my favourite language (next to Swiss-German) I decided to study it with the emphasis on language and translation (as opposed to Literature). After many detours I have now started my Masters Degree in Basel. For now, my love for language in general shows itself in my lyrics  – I love playing with words and coming up with creative rhymes. The interesting thing here is that the best texts are a result of spontaneous improvisation while I’m playing the piano.

In the future I would like to expand my writing to other forms of text in order to share my favourite topics and insights that inspire and encourage me personally. This I am planning to do first in the form of blogs on this site, and hope to eventually expand it to book translations and maybe even writing  my own book.

My Heart

Mein Herz

Mein Herz schlägt für das Echte und Reine, die pure Schönheit. In der echten Wahrheit liegt Schönheit und in der puren Schönheit ist Wahrheit. Jegliches Schöne ist ein Hinweis auf Gottes Herrlichkeit, alles Echte weist auf den einzig Wahren hin, alles Reine kommt vom einzig Heiligen.

Ich hoffe mit meinem Gesang und meinem Klavierspiel das Öl der Heilung fliessen zu lassen, welches Gott mir zur Verfügung stellt. Ich bete, dass der Himmel die Erde berührt und Menschen durch meine Musik in direkten Kontakt treten mit dem einzig wahren Gott, der sie sosehr liebt, dass er seinen Sohn im Tausch für sie gegeben hat. Wie eine Schatzsucherin, die längst versunkene Schätze hebt oder eine Goldgräberin, die im Schlamm dieser Welt gräbt suche ich unermüdlich dieses Echte und Wahre: im Wort Gottes, in seinem Wesen, in der Schöpfung und seinen Geschöpfen.

Wir bauen oft Mist, aber ich will nicht den Mist sehen, sondern die Rose, die darauf wächst. Ich möchte Menschen so sehen, wie Gott sie sieht: mit den Augen seines Herzens. Ich hoffe, dass ich mit allem was ich tue auf den Schöpfer hinweise, die wahre Quelle der Schönheit, die Dir nicht nur den Atem raubt sondern Heilung bringt indem sie neuen Atem in Dich haucht.

My Heart

My heart beats for the authentic and the pure, beauty in its essence. In pure truth lies beauty and in true beauty lies truth. Everything beautiful points towards God’s glory, everything authentic to the only True One, all pure things come from the Holy One.

I hope that with my singing and piano-playing the oil of healing flows, which God has given to me freely. I pray that through my music heaven touches earth and that people will come into immediate contact with the One True Living God, who loves them so much that he gave His only son in exchange for them. Like a treasure hunter who discovers long lost treasures, or a gold digger who digs in the mud of the world, I am relentlessly searching for purity and truth: in God’s word, in his person, in creation and human beings.

We often make mistakes but I want to concentrate on the good God can make out of every mess; I want to see people the way God sees them, with the eyes of his heart. I pray that all I do points towards the Creator God, the true Source of the beauty that will not just take your breath away but also heal your soul by breathing new life into your spirit.

Singing

Gesang

Singen ist Teil meines Lebens, meines Alltags. Ich singe ständig. Ich singe beim Radfahren in der Stadt, beim kochen, putzen, arbeiten – und oft fange ich am Morgen direkt nach dem Aufstehen damit an.

Ich sang schon von klein auf mit meiner Familie, WIE GERNE ich aber singe fiel mir erst auf, als ich 9-jährig war. Soweit ich mich erinnern kann, sangen wir jeweils in der ersten Schulstunde am Morgen als Klasse gemeinsam ein Lied. Das fand ich immer toll und so sang ich lauthals mit. =)

Gerne hätte ich Gesangsunterricht genommen, jedoch lag das finanziell nicht drin. Umso mehr empfand ich es als Privileg, während vier Jahren beim besten Bandlehrer überhaupt in der Schülerband als Leadsängerin viele Stile ausprobieren zu können und erste Erfahrungen zu sammeln, was von meiner Stimmlage her am besten zu mir passt.

Mit 17 begann ich, in England regelmässig in einer Worshipband aufzutreten, die öfters auf grösseren Jugendgottesdiensten und -anlässen spielte. Ich liebte es, da es meist ziemlich abging! Zurück in der Schweiz ging ich ins icf Biel, wo ich mit der Zeit die Bandleitung übernahm und zweimal im Monat live auftrat. Auch im icf Bern sang ich weiterhin regelmässig in einer der Bands. So konnte ich während Jahren wertvolle Bühnenerfahrung sammeln.

In den letzten Jahren hat sich meine Stimme durch das viele Singen – v.a. durch die anfänglich wöchentlichen 2-stündigen Worshipsets seit Feb 2012 im hop – merklich verändert. Es ist, als wäre das Singen selbst die beste Stimmbildung! Meine Stimme tönt jedenfalls schon wieder anders als auf den neusten CD Aufnahmen. Bin gespannt, wie sich das weiterentwickelt… =)

Singing

Singing is part of my life, my everday life. I am always singing. I do it when cycling through town, when cooking, cleaning, working, and often start singing in the morning straight out of bed.

Although singing was a part of our family, I only noticed HOW MUCH I like it when I was about 9 years old. At that time it was common that a school a class would sing a song together first thing in the morning. I loved that and sang along as loud as I possibly could.

Later on, I would have loved to take singing lessons but financially that wasn’t possible. But I deemed it a privilege to be part of a school band where we were taught how to play together by the best band-teacher ever! As the lead singer I had the opportunity to try out many styles and figure out my vocal range.
When I was 17 I joined a woship band in Cambridge that played at youth events and services fairly often. I loved singing in that band as it just rocked!
Back in Switzerland I joined the icf church in Biel where I took over band leadership after a while and led worship twice a month. Later on, at icf Bern I also sang in on of the bands and got a lot of stage experience.

In the last few years my voice has changed noticeably, especially since I started covering 2-hour worship sets at hop Basel on a weekly basis in Feb 2012. It’s as if singing itself were the best way to train a voice! My voice already sounds a little different than on the last recordings. It’ll be interesting to see the progress in the future… =)

Piano

Klavier

Im Alter von sieben Jahren begann ich, wie alle meine Schwestern, klassischen Klavierunterricht zu nehmen. Weil mir aber die Klassik nicht sehr zusagte beschloss ich nach 8 Jahren, keinen Unterricht mehr zu nehmen.

Da mein Vater ein leidenschaftlicher Klavierspieler ist und nebst der Klassik auch das Begleiten und die Improvisation beherrscht, zeigte er mir immer mal wieder was, das mit Akkorden zu tun hat. Meistens nervte es mich, wenn mein Vater mich beim Spielen unterbrach, um mir was Neues zu beizubringen, jedoch bin ich ihm heute noch dankbar dafür! So lernte ich nämlich nebst den wichtigen klassischen Grundlagen wie Notenlesen und Tonleitern auch, wie ein Akkord aufgebaut ist, wie die Umkehrungen funktionieren usw.

Dies öffnete mir eine Tür in eine neue Welt, wo ich Lieder ohne Noten nach Gehör oder mit nur den Akkordangaben sofort spielen konnte. Das war dann auch die einzige Art Musik, die ich von da an meinem Klavier entlockte. Ich begann mit meinen liebsten Anbetungsliedern und anderen Songs, die mir gefielen. Endlich konnte ich spielen, was ICH wollte!

So entstand dann ganz überraschend mein erstes Lied, als ich 16 war. Wie genau, kann ich heute noch nicht sagen. Es war einfach da. Und genau dasselbe kann ich von allen nachfolgenden Songs aus meiner Feder behaupten. Ich kann noch heute nicht Lieder schreiben – wenn ich es nämlich forciere, geht gar nichts.

Piano

At age seven I began taking classical piano lessons, like all my sisters. But because, as a child, I did not like classical music much I decided to stop taking lessons after eight years.

My father plays the piano with passion but next to classical pieces he also knows how to play using only chords and how to improvise. So, once in a while he would show me something new I could do with chords. Most of the time I did not like him interrupting me, but today I am very grateful he did because that way I acquired important basics next to scales and reading sheet music.

This opened a door to a whole new world, where I could play songs without sheet music, based on a few chords and my musical ear. As soon as I had learned these things that was the only kind of music I would play on my piano. I started out with my favourite (worship) songs, basically any song I liked. Finally, I could play anything I wanted!

At age 16 I wrote my first song – and still do not know how I did it. It just dropped into my lap, or maybe popped into my head. It has been like that with every  song I have written so far. I still cannot write songs, because when I try, I fail. Every time. So I just play the piano and let things happen…

New Song

Neues Lied

Im 2001 entdeckte ich die “freie” oder auch “prophetische Anbetung”, wo vieles spontan entsteht. Don Potter und besonders Suzy Wills Yaraei von der Morning Star Band machten sie mir schmackhaft und von da an konnte ich nicht mehr viel damit anfangen, immer die gleichen 4-min Lieder zu singen. Ich hatte Freiheit geschnuppert! So fing ich an, für mich Zuhause am Klavier mehr zu improvisieren und “neue Lieder” zu spielen, die einfach aus dem Moment heraus entstanden.

Als ich nach Basel in eine Lebensgemeinschaft zog, hatte ich das Privileg, von meiner besten Freundin in der prophetischen Anbetung regelrecht trainiert zu werden. Ich lotete meine Grenzen aus, gesanglich und am Klavier und lernte, mutig zu singen, was mir auf dem Herzen und der Zunge lag. Wir trafen uns zu zweit, in der Gemeinschaft oder offenen Worship-Abenden, um spontan Gott unser Herz hinzustrecken und einfach zu spielen und zu singen. Meist reichten da zwei Akkorde, um zwei Stunden zu füllen – es war gelinde gesagt einfach herrlich!

Vor knapp zwei Jahren erfuhr ich, dass das house of prayer in Basel in Kürze seine Tore öffnen würde. Vom ihop in Kansas City und v.a. Misty Edwards war ich sowieso schon länger begeistert und ich wusste sofort: auf ein solches Gefäss habe ich gewartet!

So meldete ich mich als Freiwillige und wurde angefragt, ob ich 2-stündige Worshipsessions leiten könnte – alleine! Dies ganz alleine zu tun, war für mich zwar Neuland, jedoch hatte ich während der drei Jahre in Basel bereits einen solchen Erfahrungsschatz gesammelt, dass ich nun ohne grosse Mühe daraus schöpfen konnte – was ich noch heute tue. Die ersten neun Monate spielte ich wöchentlich, heute spiele ich alle zwei oder vier Wochen, je nach Kapazität.

Am liebsten spiele ich ganz frei, mit möglichst wenig Vorbereitung im herkömmlichen Sinn. Meine “Vorbereitung” geschieht oft durch Dinge, die mir das Leben (bzw. Jesus) lehrt und durch das Erforschen der Geheimnisse Gottes in der Bibel und tollen Büchern. Heute achte ich vermehrt auf Lieder, die mir im Alltag “nachlaufen”, Dinge oder Bibelstellen, die mich gerade besonders beschäftigen – dann weiss ich: dieses Thema ist jetzt bei mir aktuell. Und das spinne ich dann direkt auf der Bühne während meiner Audienz beim König der Himmel weiter.

New Song

In 2001 I discovered free, or ‘prophetic’, worship, where things happen spontaneously.
I was introduced to prophetic worship through Don Potter and especially Suzy Wills Yaraei of the Morning Star Band. As soon as I’d tasted it I couldn’t bring myself to sing the same 4-min songs over and over. I wanted more than that! So I started to improvise more on the piano and let ‘new songs’ unfold.

After having moved to Basel I had the privilege to be trained by my best friend in prophetic singing for years. I learned to sing what was on my heart and tongue courageously. We either met on our own, with the rest of the house, or in open worship gatherings in order to pour out our hearts to God spontaneously. Usually, two chords were enough to last for two hours – it was simply glorious!

In 2011 I heard that the house of prayer in Basel would soon open its doors. I knew about ihop in Kansas City and loved Misty Edward’s way of worshipping and so I immediately knew that a vessel like hop Basel was what I’d been waiting for.

So I offered my services and was asked to lead 2-hour worship sets – on my own! Although it was new to me being on stage alone I, after years of training in private, felt ready and equipped to take on this task. The first nine months I played weekly, now I play according to my capacity, usually every two or three weeks.

What I love doing most is worship without having a plan. Only a small part of my preparation happens on the piano, most of it takes place when Jesus teaches me things through every day life, studying the Bible, or other great books. And since I’ve started playing at hop I pay more attention to the songs that come to mind spontaneously during the week or Bible verses that are important to me in a certain time. Those songs and verses are usually what my sets center around when I have my audience with the King of Heaven.

Recordings

CDs

Die CD Aufnahmen im Jahr 2005 waren ursprünglich nur für meine eigenen Ohren gedacht, und um meine Lieder rechtlich schützen zu können. Da mich Freunde aber baten, diese Lieder öffentlich zugänglich zu machen, entschied ich mich, eine CD herauszugeben. So entstand “Rohdiamant”.

Seither habe ich erstaunlich viel positives Feedback erhalten. Am liebsten kriege ich zu hören, wenn Menschen sich von meiner Musik in den Schlaf wiegen lassen. =) Ich erachte dies als Geschenk, gerade in der heutigen Zeit, die sehr von Hektik und Schlaflosigkeit geprägt ist!

Für die Produktion des neuen Albums entschied ich mich im Sommer 2009, als ich einen Tapetenwechsel einlegte und im Mittelmeer auf Luxusyachten arbeitete, um herauszufinden, was als nächstes dran ist. Es brauchte nur ein Gespräch mit der richtigen Person und ich wusste, was ich zu tun hatte.

Der Satz “Wenn Du etwas tust, das Dir Freude macht, wirst Du immer Erfolg haben” brachte mich zum Überlegen, was mir denn eigentlich am meisten Freude macht. Da ich verschiedenste kreative Gaben und Interessen habe, fiel es mir zuerst schwer, mich zu entscheiden. Jedoch war mir bald bewusst, dass ich im Bereich der Musik am meisten ausgebildet und trainiert bin. Und so wusste ich: ich darf eine neue CD aufnehmen – sehr zur Freude meiner Fans, die bereits sehnlichst auf ein neues Album warteten! =)

Der Titel und die Grundideen formten sich alle noch im August 2009, als ich einen Monat lang auf einer Yacht unter dem Meeresspiegel alleine die Wäsche machte. Ich wusste schon da, dass die Thematik u.a. der Frühling nach dem langen Winter sein würde. Was ich aber nicht wusste ist, dass die CD erst knapp vier Jahre später erscheinen würde, nach einem sehr langen, nassen und kalten Winter (Schnee noch Ende Mai!) – gefolgt von einem sehr sonnigen, warmen Sommer!

Ich musste während der ganzen Produktionsdauer sehr viel Geduld lernen, aber im Nachhinein zeigt es sich mal wieder, dass Gottes Timing perfekt ist!

Recordings